QuantenNLP

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Informationen zu dem Thema QuantenNLP

Quanten-NLP ist durch eine Verbindung von Satsang und NLP entstanden. Im Quanten-NLP geht es darum die Ur-Identität zu erkennen, indem die erworbene Identität als solche durchschaut wird (Ur-Credo). Quanten-NLP ist nicht vordergründig veränderungs-, ziel- oder ressourcenorientiert, sondern Hier-und-Jetzt-, wirklichkeits- und sourcenorientiert.

Die Methoden des Quanten-NLP lenken die Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt, die unmittelbare, direkte Wirklichkeit des Moments. NLP bietet das Instrumentarium, um ein Syndrom zu erforschen, welches - so der Ansatz - eine imaginäre Trennung vom anderen vortäuscht.

Quanten-NLP erforscht, was den Menschen davon abhält, sich mit allem verbunden zu fühlen, aufmerksam, präsent, gegenwärtig und jeden Moment glücklich zu sein.

Dies geschieht, indem man Traum und Wirklichkeit unterscheidet. Der Traum wird durch eine Vielzahl von Wahrnehmungsfiltern (Glaubenssätze, Werte, Meta-Programme, Strategien etc.) aufrechterhalten. Mithilfe von Dehypnose und den „12 Hinweisen auf die Wirklichkeit“ deckt Quanten-NLP - nach Ansicht von Gabriele Rudolph - die "Alltägliche Trance" (Wolinksy 1995 (1993)) auf und schwächt den Glauben an Zeit, Schuld, Pflicht, Wert, Sinn, Mangel und damit an die Existenz einer personalen, trennenden Identität (personale Identität).

Die Identifikation mit Gefühlen, Gedanken und dem Körper wird durchschaut und aufgegeben. Dies ermöglicht die direkte Erfahrung dessen, was schon immer existiert, unwandelbar, unbeweglich, allgegenwärtig und still. Dauerhafte Zufriedenheit, tiefes Glück und Verbundenheit, unabhängig von äußeren Begebenheiten, sind die Folge (core state).

Text von: Gabriele Rudolph

http://www.nlp.at/lexikon_neu/show.php?input=359

Quanten-NLP Quanten-NLP ist durch eine Verbindung von Satsang und NLP entstanden. Im Quanten-NLP geht es darum die Ur-Identität zu erkennen, indem die erworbene Identität als solche durchschaut wird ( Ur-Credo). Quanten-NLP ist nicht vordergründig veränderungs-, ziel- oder ressourcenorientiert, sondern Hier-und-Jetzt-, wirklichkeits- und sourcenorientiert.

Die Methoden des Quanten-NLP lenken die Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt, die unmittelbare, direkte Wirklichkeit des Moments. NLP bietet das Instrumentarium, um ein Syndrom zu erforschen, welches - so der Ansatz - eine imaginäre Trennung vom anderen vortäuscht.

Quanten-NLP erforscht, was den Menschen davon abhält, sich mit allem verbunden zu fühlen, aufmerksam, präsent, gegenwärtig und jeden Moment glücklich zu sein.

Dies geschieht, indem man Traum und Wirklichkeit unterscheidet. Der Traum wird durch eine Vielzahl von Wahrnehmungsfiltern (Glaubenssätze, Werte, Meta-Programme, Strategien etc.) aufrechterhalten. Mithilfe von Dehypnose und den „12 Hinweisen auf die Wirklichkeit“ deckt Quanten-NLP - nach Ansicht von Gabriele Rudolph - die "Alltägliche Trance" (Wolinksy 1995 (1993)) auf und schwächt den Glauben an Zeit, Schuld, Pflicht, Wert, Sinn, Mangel und damit an die Existenz einer personalen, trennenden Identität ( personale Identität).

Die Identifikation mit Gefühlen, Gedanken und dem Körper wird durchschaut und aufgegeben. Dies ermöglicht die direkte Erfahrung dessen, was schon immer existiert, unwandelbar, unbeweglich, allgegenwärtig und still. Dauerhafte Zufriedenheit, tiefes Glück und Verbundenheit, unabhängig von äußeren Begebenheiten, sind die Folge.( core state). [Text von Gabriele Rudolph]

Literatur:

 

Gabriele Rudolph, Die Wirklichkeit lieben – Wie QuantenNLP Ihr Leben verändern kann, in: Multimind – Zeitschrift für professionelle Kommunikation, Jg. 12, 2003, Heft 6, S. 27 – 32

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http://www.nlp.at/theorie/gr/quantennlp.htm

Wirklichkeit heilt – Wie QuantenNLP Ihr Leben verändern kann

"Und ich erkannte, dass sie die Stille nötig hatten.
Denn nur in der Stille kann die Wahrheit eines jeden
Früchte ansetzen und Wurzeln schlagen."

(Antoine de Saint-Exupèry)


 

Entstehung

 

QuantenNLP ist 2001 als eine Verquickung von Erkenntnissen aus der Quantenpsychologie nach Stephen Wolinsky und des „NLP Essentiel“ von Wolfgang Bérnard (NLP-Trainer, Basiswerk: In sich hinausgehen - Mit NLP zum Urcredo) entstanden. Im Rahmen meiner Praxis für Psychologische Beratung & Coaching in Hochdorf beobachtete ich wiederholt, dass hinter den Krisen und offensichtlichen Zielen meiner Klienten nahezu immer ein Ziel hinter dem Ziel auftauchte: der Wunsch nach dauerhaftem innerem Frieden, Stille, Gelassenheit, Ruhe, Glück, Einssein, Liebe, Freiheit, Einfachsein, OK-Sein. Aber die Wirklichkeit sah anders aus. Ich konnte bei mir wie bei meinen Klienten beobachten, dass zwar kurzfristige Zufriedenheit in der Arbeit mit NLP möglich war, aber nie langfristig, geschweige denn für immer.


Die alltägliche Trance

Aber NLP ermöglichte es mir, die Strukturen des Verstandes und damit seine positive Absicht hinter der ständigen Aktivität zu erkennen: Es sind die obengenannten "Kernzustände", die der Verstand anstrebt. Dies tut er, indem er entweder ein erfreuliches Ziel in die Zukunft projiziert oder uns vor unerfreulichem schützen will. In beiden Fällen wenden wir uns von der Wirklichkeit, dem, was Hier und Jetzt ist, ab. Stephen Wolinsky, der Begründer der Quantenpsychologie, spricht von einer "alltäglichen Trance", die kurzfristig zu angenehmen Zuständen führen kann, langfristig aber (Denk-)Stress, Unruhe, Rastlosigkeit, Angst, Depression verursacht.


Die Trance verschönern

Gewöhnlich ist es das Ziel der meisten Psychotherapien und Persönlichkeitsentwicklungs-Strategien diese Trance zu analysieren und/oder zu verschönern. Man ersetzt z. B. Gedanken wie "Ich bin wertlos" durch den Gedanken "Ich bin wertvoll", oder negative Zustände und Situationen durch angenehmere. Auch im NLP verfolgen wir zumeist das Ziel, Ressourcen voll auszuschöpfen, mehr Effizienz zu entwickeln, Kontrolle über mentale Vorgänge zu erwerben oder sich auf schmerzlose Weise zu verändern, um nicht mehr zu leiden.


Glücklich sein in JEDEM Moment

Allerdings reichten mir diese Methoden, die ich erlernt und jahrelang auch an mir selbst erprobt hatte, nicht mehr, da früher oder später wieder neue Probleme entstanden und keine langfristige Lösung und damit Zufriedenheit in Sicht war. Es schien mir etwas wichtiges zu fehlen. Daraufhin entdeckte ich die Quantenpsychologie und erkannte eine vollkommen neue Anwendungsmöglichkeit des NLP. Es entstand ein effektives und tiefgehendes Instrumentarium, das die Grundlagen für die Auflösung der individuellen Trance legt. QuantenNLP unterscheidet sich von anderen Therapieformen durch seine tiefergehende Intention und Wirkung. Hier geht es nicht vordergründig um kurzfristige Problemlösungen, schönere Gefühle, Ziele, wie mehr leisten, mehr darstellen oder haben und finanziellen Erfolg. Es zielt auf das Ziel hinter allen Zielen: Glücklich sein in JEDEM Moment. Zudem bietet QuantenNLP die effektivste und nachhaltigste Möglichkeit, Probleme jeder Art zu löse


Funktionen des Verstandes

Wie soll das nun gehen? Hierzu muss ich erst mal einige Grundlagen erklären: Der Verstand hat verschiedene Funktionen: 1. Eine Speicherfunktion: er speichert Erfahrungen, Fakten, Daten als Wissen; 2. die eines Prozessors, d. h. er hat Strategien, und sogenannte Wahrnehmungsfilter (Werte, Glaubenssätze, Meta-Programme etc.) zur Verfügung, die, meist unbewusst, die Informationsaufnahme und -abgabe organisieren. 3. Zuletzt besteht die Funktion der Aufrechterhaltung einer Identität mit Hilfe der beiden erstgenannten Funktionen.


Identität als ein Teil des Traumes

Diese Identität aber ist eine imaginäre Grenze, die der Verstand zwischen sich und seiner Umwelt zieht (Stephen Wolinsky, 1999). Sie ist erfunden, nicht wirklich, sie ist Teil und Basis der "alltäglichen Trance", des individuellen Traumes. Die meisten Menschen scheinen sich allerdings mit diesem Traum zu identifizieren. Das ist so, wie wenn Sie einen Roman lesen und sich mit der Rolle eines Charakters identifzieren, d. h., wenn der Held gequält wird, leiden sie, als seien sie es, sind die Umstände günstig, sind sie glücklich. Sie merken gar nicht, dass Sie nicht die Rolle sind, die Sie spielen. Das ist schmerzhaft. Denn ein Mensch, der glaubt, er sei, was er denkt zu sein, trennt sich von der Wirklichkeit und damit von sich Selbst.


Wir sind nicht unsere Landkarte, oder: Den Traum erkennen

Wir leiden nur dann, wenn unsere Überzeugung mit dem, was ist, im Widerspruch liegt. Wenn unser Geist vollkommen klar ist, dann entspricht das, was ist, dem, was wir wollen. Wenn Sie wünschen, dass die Realität anders wäre, als sie ist, könnten Sie genauso gut den Rest Ihres Lebens versuchen, einer Katze das Bellen beizubringen. Aber am Ende wird die Katze doch „Miau“ sagen. Dies zu sehen, ist der erste Schritt.

Der zweite ist, alles, was wir glauben, dass es wahr ist, aber der Realität widerspricht, wie z. B. „Mein Mann/Meine Frau sollte freundlicher sein“, und alles, was uns vom Hier und Jetzt wegführt, erst einmal zu sehen und als Illusion zu identifizieren. Es ist deshalb wichtig, zu erkennen, dass Sie nicht der Verstand noch sein Inhalt sind und dass der Verstand nicht die Wirklichkeit enthält, kurz: dass die Landkarte nicht die Realität ist.


Ein reifer Verstand gibt zu, dass er nichts weiß

Der Verstand ist ein enormer Computer, aber er kann nicht die Wirklichkeit erfassen oder verstehen, sondern nur winzige Ausschnitte davon. Zudem ist der Verstand ein Speicher von vergangenen Erfahrungen, die zudem in reduzierter Form gespeichert sind. Man kann dies sehr gut im NLP anhand der Struktur von Erfahrungen erklären. Eine Erfahrung wird VAKOG gespeichert und zwar nur ein Bruchteil von dem, was als Gesamtinformationspotential vorlag, d. h. wenn ich jetzt das Gesicht eines Menschen vor Augen habe, in den ich mich einmal verliebt habe, kommt mit diesem Bild auch das Gefühl der Verliebtheit hoch. Aber dieses Gefühl hat mit dem Jetzt nichts mehr zu tun. Das war früher, nicht wahr? Wenn ich nun daran denke, dass ich ihn morgen treffe, projiziert der Verstand das Vergangene auf die Zukunft. Diese Vorgehensweise suggeriert, dass ich morgen dasselbe angenehme Gefühl haben werde, wenn ich ihn treffe. Es produziert Erwartungen, die sehr oft nicht eintreffen. Der Verstand und seine inhal


Hier und Jetzt

Das ist das, was QuantenNLP tut, es bringt Sie ins Hier und Jetzt, in die unmittelbare, direkte Wirklichkeit des Moments. Es ist möglich, nach innen zu gehen und unser eigenes, dauerhaftes Glück zu finden, und zu „erfahren, was schon in uns existiert, unwandelbar, unbeweglich, allgegenwärtig, immer wartend.“ (Byron Katie, Lieben, was ist). Präsenz, Gelassenheit, Innerer Frieden, Glück und Freiheit sowie Vertrauen in  sich Selbst und die eigene Wahrnehmung sind die Folge und zwar unabhängig  von der Umgebung!


Mit NLP den Traum erkennen

Wie kommt hier nun NLP ins Spiel? Zum einen, indem ich mit Hilfe von NLP erkläre, wie der Verstand funktioniert, was Wahrnehmungsfilter sind und wie sie unsere Wahr-Nehmung, das, was wir für wahr nehmen, beeinflusst; ich nutze hier auch das Meta-Modell, um die Verzerrungen der Oberflächenstruktur aufzuzeigen; ich kann erläutern, wie Erfahrungen gespeichert werden und strukturiert sind, wie der Verstand Zeit strukturiert (Time-Line), wie sich Traumata zusammensetzen (Re-Imprint), wie der Verstand ständig alte Erfahrungen und damit Gefühle/Gedanken hochholt (Anker) und diese uns real erscheinen. Das Prinzip der Positiven Absicht und der Core Transformation erläutert die ständige Suche des Verstandes nach Kernzuständen. Mithilfe des Reframings kann man das Prinzip der Sinngebung erleuchten. Die „transderivationale Suche“ des Verstandes ist ebenfalls eine Aktivität, die uns beschäftigt hält.


Worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, das erscheint uns real

Wenn Sie sich ein Auto kaufen wollen, besteht die Möglichkeit, dass Sie plötzlich ganz viele Autos wahrnehmen. Der Verstand ist sehr sprunghaft, sehr aktiv, ein echtes Arbeitstier. Beobachten Sie nur einmal für eine Stunde Ihren Verstand aufmerksam und notieren alles, was er sagt, dann erleben Sie, wie ver-rückt er ist. Ver-rückt heißt weggerückt von der Wirklichkeit, dem, was jetzt ist, ständig beschäftigt mit der Vergangenheit und der Zukunft. Richten wir unsere Aufmerksamkeit beständig auf den Inhalt unseres Verstandes, durchleben wir ein kontiniuierliches Auf und Ab, Himmel und Hölle. Wir sind Sklaven unseres Verstandes. Der, der unser Diener sein sollte, bestimmt, wohin wir gehen, was wir tun und fühlen.


Die Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt

Sind wir bereit, unsere Aufmerksamkeit auf das zu richten, was hier und jetzt ist, und nicht auf das, was gestern war und morgen sein wird oder soll, dann ist das wahrnehmbar, was wir hinter all der Aktivität suchen: Frieden, Vertrauen, Stille, Freiheit  – wie auch immer wir das „Unnennbare“ (Alfred Korzybski) benennen.

Somit ist ein wichtiger Bestandteil des QuantenNLP die Aufmerksamkeit des Klienten immer wieder auf das zu richten, was jetzt ist. Erfahrungsgemäß wird ein Klient, der dazu bereit ist, sofort ruhig, entspannt und berichtet, dass er plötzlich unverständlicherweise glücklich ist. Es benötigt allerdings meistens mehrere Sitzungen, um die Gewohnheit, die Aufmerksamkeit in den Verstand zu lenken, dauerhaft aufzugeben. Auch ist ein/e Begleiter/in notwendig, die diese Erfahrung des Unnennbaren schon selbst beständig macht.


DeHypnose, oder: Was wären wir ohne unsere Geschichte?

Ein weiterer wichtiger Schritt im QuantenNLP ist die DeHypnose, d. h.

1. das Erkennen und Durchschauen der Trance und

2. das Erkennen des Traumes als solchen.

Wir glauben gewöhnlich an das, was wir denken. Glaubenssätze sind Gedanken, Verallgemeinerungen, an die wir sehr fest glauben. Jemand, der Glaubenssatzarbeit macht, weiß davon ein Lied zu singen. Was wären wir ohne unseren Glauben an Identität, Zeit, Sinn, Schuld, Pflicht, Veränderung, Machbarkeit, Zukunft und an einen Weg? Nichts, niemand, nicht wahr? Das ist die Wirklichkeit. Den Traum aufgeben heißt alle unsere Vorstellungen aufzugeben, wie wir glauben, dass die Welt funktioniert und wer wir sind – um jeden Moment neu zu entdecken.


„Die 12 Prinzipien der Wirklichkeit“

Bestandteil der DeHypnose sind die „12 Prinzipien der Wirklichkeit“ [mindmap dazu], die ich aufgestellt habe und die die Grundmythen der „alltäglichen Trance“ aufheben und eine Übersetzung der Grundannahmen des NLP auf die „existentielle Ebene“ (Wolfgang Bérnard) sind. Aber ich warne Sie – sie könnten einen Schock darstellen! Weitere Methoden der Glaubenssatzarbeit, wie das Meta-Modell, Slight of Mouth, das Milton-Modell und die „Vier Fragen“ von Byron Katie sind wichtige Grundlagen der DeHypnose.


Der „neue“ Coach

Die Zeit ist reif für eine neue Gattung von Coaches und Therapeuten, die zum einen imstande sind, ihrem Klienten dabei zu helfen, gesund zu träumen und sich von allem zu befreien, was seinen Traum zum Alptraum macht, die aber ebenso fähig sind, ihm - soweit er dazu bereit ist - die Möglichkeit anzubieten, den Traum als solchen in Frage zu stellen (siehe hierzu auch Stephen Jourdain/Gilles Farcet). Das käme einer Revolution von Therapie, Coaching und Persönlichkeitsentwicklung gleich. Dies ist allerdings nur möglich, wenn der/die Coach/bzw. TherapeutIn bereits selbst wesentliche Schritte in dieser Richtung getan hat.


Den Prozess selbst erfahren

Erlebbar ist das „NLP der Zukunft“ (Wörtliches Zitat von Bernd Isert)  im Rahmen von Einzelsitzungen oder von Workshops sowie einer 21-tägigen berufsbegleitenden Ausbildung zum NLP-Practitioner und - Berater (qualifiziert nach DVNLP) bei der Gründerin des QuantenNLP, in der sie ihn an sich selbst erfahren und lernen, ihn zu vermitteln. QuantenNLP wird derzeit nur von dem Unternehmen Quantensprünge – Psycholog. Beratung, Coaching & Seminare Gabriele Rudolph in Hochdorf (bei Esslingen am Neckar) angeboten.


Zusammenfassung

Zusammenfassend kann man sagen, QuantenNLP ist eine vollkommen neue Anwendungsform des NLP, begründet 2001 von Gabriele Rudolph, die sich zum Ziel gemacht hat, Menschen dauerhaft von allen sogenannten psychischen Zwängen zu befreien und somit nicht die Persönlichkeit zu verändern und weiterzuentwickeln, sondern sie vielmehr als Trance zu durchschauen und damit die Grundlagen für ihre Auflösung sowie die direkte, dauerhafte Erfahrung dessen zu legen, was Alfred Korzybski das „Unnennbare“, Wolfgang Bérnard die „Existentielle Ebene“, Byron Katie „die Wirklichkeit“ oder ich „die Stille“ nenne. In ihr ist das, was der Mensch, seit er denken kann, sucht. Der direkteste Weg zum beständigen Glück ist das unmittelbare Durchschauen des Traumes sowie die DeHypnose. Die Wirklichkeit zu entdecken ist eine Freude jenseits unseres Vorstellungsvermögens. Das Leben wird so einfach und schön, wie es sich der Verstand nicht denken k

Gabriele Rudolph, NLP-Trainerin/Heilpraktikerin in Psychotherapie, Kurzer Stich 8, D-73269 Hochdorf, Ruf: 07153-921 791, e-mail: info@quantenspruenge, Info: www.quantenspruenge.info


Literatur

Wolfgang Bérnard, NLP-Trainer, in: In sich hinausgehen - Mit NLP zum Urcredo, Freiburg im Breisgau 1996

Stephen Jourdain/Gilles Farcet:Einsichten eines erleuchteten Kettenrauchers, Bielefeld, Dritte Auflage, 2001

Byron Katie (mit Stephen Mitchell): Lieben was ist. Wie vier Fragen Ihr Leben verändern können, München 2002

Alfred Korzybski: Science and Sanity, Lakeville. The International Non-Aristotelian Library Publishing Company, 1933

Stephen Wolinsky, Margaret O. Ryan: Alltägliche Trance. Heilungsansätze in der Quantenpsychologie, Stuttgart 1999

Stephen Wolinsky: Das Tao des Chaos. Quantenbewusstsein und das Enneagramm, Freiburg i. Br. 1996

1. Es gibt nur DAS. Alles, was geschieht, ist DAS, ist bedingungslose Liebe. Und DAS bist du.

2. Die individuelle Landkarte, die Summe der  gespeicherten inneren  Repräsentationen, ist nicht die  Wirklichkeit.

3. Das Denken reagiert auf die Landkarte, nicht auf die Wirklichkeit, 
die es nicht erfassen oder verstehen kann.

4. Die Wirklichkeit ist unabhängig von jeder persönlichen Sicht der Welt oder den jeweiligen Umständen. Alles, was geschieht, ist DAS. Nichts, was erscheint oder geschieht, kann unabhängig von DEM existieren. 

5. Die Identität, d. h. das, was du denkst  zu sein, basiert auf einer Illusion -  dass es sie gibt und den Glauben daran, dass es sie gibt. Es gibt niemanden, der die Kontrolle hat über das, was geschieht oder der wählen, etwas erreichen, verändern oder lösen könnte. Es gibt keinen freien, individuellen Willen.

6. Klares Sehen ist die ganz natürliche direkte Wahrnehmung, dass da niemand ist, der eine Wahl hat und dass alles DAS ist. Es gibt nicht jemanden, der sieht, nur Sehen. Da ist auch niemand, der Klares Sehen erzeugen oder verhindern kann. 

7. Alles, was geschieht, ist eine Metapher, eine Einladung, zu sehen, dass da niemand ist, der eine Wahl hat und dass alles, was geschieht, bereits DAS ist. 

8. Es gibt keine Wahl(möglichkeiten), denn da ist niemand, der wählen könnte. Aber Wählen erscheint.

9. Es gibt keine Probleme, nur der Glaube daran. Ein Problem ist eine Trance, die der Verstand erzeugt. Man könnte auch sagen, Probleme sind die Spannung, die durch die Vorstellung entsteht, dass etwas anders sein sollte als es ist und dass da jemand ist, der die Kontrolle über eine Situation hat oder haben sollte. Ein Problem ist DAS, das Problem spielt.  

10. Es gibt keinen Weg, keine Zeit, keinen Sinn, keine Bedeutung, kein Ziel, keine Richtung, keinen Wert, keine Absicht, keine Pflicht, keine Schuld, keinen Raum, niemanden, der Regie führt. Dies sind alles Konstrukte des Verstandes. sie sind DAS, das Trennung spielt. 

11. Die einzige Kommunikation, die es gibt, ist die von Einheit zu Einheit, 
von Sein zu Sein. Man könnte auch sagen: Es geschieht nichts als DAS. 

12. Alles ist so wie es ist absolut vollkommen. Bedeutung, Wertung und Sinngebung sind ebenfalls Konstrukte des Verstandes. 

(Dies ist eine Neufassung der 12 Hinweise vom 06. März 2007)

 

DIMENSIONEN DER WIRKLICHKEIT (nach Wolfgang BÈrnard)  
Vorsinnliche Wahrnehmung/Stille

 

Repr”sentation (Verstand)

 

Existentielle Ebene

 

Funktionelle Ebene

 

Zeitlos

 

Zeit (Vergangenheit ñ Gegenwart ñ Zukunft)

 

Abwesenheit von Erinnerung

 

Erinnerungsf”higkeit

 

Keine Filter/Grenzenlos

 

Generalisierung, Tilgung, Verzerrung

 

Das ÑUnnennbareì (A. Korzybski)

 

Sprache, Worte

 

Nichthierarchisierte, kontextbezogene Kriterien (Bezug auf den Moment)

 

Hierarchisierte Kriterien

 

Abwesenheit von Projekten und Zielen
(nur Hier und Jetzt)

 

Gegenw”rtiger Zustand/angestrebter Zustand

 

Ñabsichtslosesì Denken

 

Denken an oder ¸ber etwas

 

Nichtidentit”t (Nichts, Niemand)

 

Identit”t (Jemand)

 

Vertrauen (Nichtwissen)

 

Ðberzeugungen und Glaubenssysteme

 

Die Ñalles verbindende Strukturì
(G. Bateson)

 

Das Ur-Credo (Dualit”t; Trennung)

 

Sein

 

Tun, Machen

 

Kontext-, situations-, momentbezogen

 

ÑIchì-bezogen

 

Nichtdualit”t (Abwesenheit von Verneinung, Ablehnung; das Ja, das das Nein enth”lt)

 

Dualit”t (Ablehnung, Widerstand gegen das, was ist)

 

Abwesenheit von Modellen; Konzepten, Vorstellungen, Glaubenss”tzen

 

Modelle, Konzepte, Vorstellungen, Glaubenss”tze

 

Abwesenheit von Fragen, die den Sinn des Lebens betreffen

 

Fragen, die den Sinn des Lebens betreffen; die SUCHE

 

 

 

 

 

Aus: Wolfgang Bérnard, Aus sich hinausgehen – Mit NLP zum Ur-Credo, VAK Verlag für Angewandt Kinesiologie GmbH, Freiburg im Breisgau 1996, S. 39

 

Erg”nzt von: Gabriele Rudolph 2003

 

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http://www.lichtblick-netz.de/lichtblick/neuesnetz/glossar3.asp?Thema=Byron%20Katies%20The%20Work 

Informationen zu dem Thema Byron Katies The Work

"Wenn Sie sich ehrlich auf unangenehme Erfahrungen freuen können, gibt es nichts mehr im Leben zu fürchten." (Byron Katie)
Byron Katie, geb. 1942 Kalifornien landete als ein seelisches Wrack in der Psychiatrie, als sie erkannte, dass alles Leid, das in ihrem Leben bisher existierte, auf Vorstellungen basierte, denen sie Glauben geschenkt hatte. Sie erwachte aus einem langen Alptraum und entdeckte ganz neu, was Leben wirklich heißt. Nach ihrer Rückkehr nach Hause entstand ein System aus vier Fragen und den Umkehrungen, das ihr half, nicht wieder in alte Muster zurückzufallen. Sie nannte es The Work. Es hinterfragt Gedanken, die Leid schaffen. Denn sie hatte entdeckt, dass Überzeugungen sehr tief sitzen und vor allem unbewusst wirken und dass es deshalb sehr einfach war, wieder in alte Leidensmuster zurückzufallen. The Work half ihr, den Moment, so wie er ist, zu lieben. Tiefer innerer Frieden, Stille und Freiheit sowie spontane Verhaltensänderungen sind nur einige der Effekte, die sich aus The Work ergeben können.
Die Fragen lauten:
1. Ist das wahr?
2. Kannst Du wirklich wissen, dass es wahr ist?
3. Wie geht es dir, wenn du an diesem Gedanken festhälst?
4. Wer wärst Du bzw. wie würdest Du Dich fühlen, wenn Du das nicht denken würdest?
5. Kehre Deine Aussage um.

Katie, Byron  
 (23 Seiten: Auszug aus "THE WORK"
Ich brauche deine Liebe - stimmt das? Liebe finden, ohne danach zu suchen http://www.lichtblick-netz.de/lichtblick/neuesnetz/buecher.asp?ID=254
Lieben was ist. Wie vier Fragen Ihr Leben verändern können http://www.lichtblick-netz.de/lichtblick/neuesnetz/buecher.asp?ID=253

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http://www.lichtblick-netz.de/lichtblick/neuesnetz/det_pers2.asp?ID=745

Gabriele
Rudolph
Hier am Schreibtisch sitzend ist da nur Stille, Frieden, so gar nichts besonderes - was soll ich also über mich sagen? Dass ich Stille bin? Ja, das trifft es am besten:

Ich habe lange Zeit nach etwas gesucht. Manchmal nannte ich es Geborgenheit, Freiheit, Wahrheit, Liebe, zuletzt habe ich es nur noch "einfach sein" genannt. Nachdem die Suche beendet war, war da niemand mehr und ich kann heute sehen, dass da nie jemand war. Man könnte sagen, ich fand heraus, dass die, die suchte, nie existiert hat - dass die ganze Suche auf einem Irrtum basierte: dass es jemanden gibt, der etwas suchen, tun, erreichen, Erfolg haben, jemand werden müsste.

Seitdem ist da Stille, Frieden, oft eine tiefe, leise Freude. Genauer: Sie war schon immer da, aber es schien mir früher, als würde sie manchmal kommen und manchmal gehen. Jetzt ist klar, ich bin DAS, ich bin frei. Alle Gefühle tauchen weiter in mir auf, nur dass da niemand mehr ist, der fühlt oder leidet.

Schwerpunkte:
Advaita-Lehre, Byron Katies The Work, Gewaltfreie Kommunikation, NLP, QuantenNLP, Satsang, Spiritualität

Adresse Kurzer Stich 8 PLZ Ort 73269 Hochdorf Vorwahl 07153- Telefon beruflich 921791 T. privat 921791 T. mobil Fax

http://www.danlp.de/NLP-Berater-Trainerliste.4.0.html

Quantensprünge – Satsang & QuantenNLP-Ausbildungen
Gabriele Rudolph
Heilpraktikerin in Psychotherapie, NLP-Lehrtrainerin, Begleiterin auf der Suche nach DEM, was du wirklich bist
73269 Hochdorf (b. Esslingen a. N.)
Kurzer Stich 8
Telefon (07153) 92 17 91
E-Mail: info@quantenspruenge.info
Internet: www.quantenspruenge.info

Satsang: Gespräche aus der Stille des Herzens (Abende, Tage, Retreats)
Veranstaltungen: Workshops und Vorträge aus der Stille des Herzens
(Quanten)NLP-Practitioner-Ausbildung (DVNLP):
* Mit NLP erkennen, was dich scheinbar davon abhält, frei, in Frieden mit DEM zu sein, was ist
* Tiefe Selbsterforschung: Wer bin ich wirklich?
* Erkennen, was programmiert u. veränderbar ist und was nicht
* Kommunikation aus der Stille des Herzens
* Menschen liebevoll begleiten lernen
* Einfach sein

Wer bin ich.....?

Alles ist, genau so wie es ist, absolut vollkommen. Da ist niemand, der etwas ändern, verbessern, in Ordnung oder auf die Reihe bringen müsste oder könnte. 

Es geht hier also nicht darum, etwas zu erreichen, dich zu einem besseren Menschen zu machen, in angenehme Zustände zu versetzen oder den Geist zu beruhigen. 

Vielmehr entsteht erst durch den Glauben, dass da jemand ist, der etwas erreichen muss und dass du glaubst, etwas oder jemand sei nicht in Ordnung, Unglücklichsein. Denn etwas oder jemanden anders haben wollen beruht auf dem Glauben, dass da jemand ist, der die Kontrolle hat über das, was geschieht und dass der Moment nicht vollkommen ist - so wie er ist.

In Wirklichkeit ist alles, was geschieht, genau das, was geschehen soll. Nichts hätte jemals anders sein können oder sollte anders sein. Denn es gibt nicht mehr als Das, was gerade ist - genau so wie es ist.

Diese einfache, klare Botschaft spricht von einer ganz natürlichen, und unmittelbaren Wahrnehmung, die Missverständnisse klärt und Vorstellungen als solche offenbar macht. Was übrigbleibt ist DAS, was du bist: Unendlich weiter Raum, bedingungslose Liebe, Lebensfreude ohne Zweck und Ziel. 

Es gibt dafür nichts zu tun. Nichts wird von dir verlangt. Hier ist auch niemand, der dir etwas geben könnte. Denn du bist bereits DAS und alles, was durch dich geschieht, ist vollkommene Hingabe an DAS, was ist. 

Sollte diese Botschaft allerdings bei dir auf offene Ohren stoßen, kann sich die Vorstellung lösen, dass etwas fehlt und damit der Zwang, etwas zu behalten, zu bekommen oder zu ändern. Dann kann jeder Moment des Lebens bewusst als das gefeiert werden, was er ist: absolut vollkommen.
 

Berufliches.... 

Die Suche brachte mich an viele Orte. In die Eßsucht und Co-Abhängigkeit, zu einem Studium der Kunstgeschichte, dann zu den anonymen Selbsthilfegruppen (OA, Al-Anon). Als es mit mir scheinbar immer mehr bergauf ging, begann ich andere Menschen erstmals ehrenamtlich zu betreuen. Und ich fand als Kunsthistorikerin eine Tätigkeit in einem Kunstverlag und begann in meiner Freizeit Artikel und Radiosendungen über Suchtthemen zu moderieren.

Buddhismus und das Leben in Achtsamkeit....

Aber obwohl mir mein Leben zu dieser Zeit oft sehr schön und erfüllt schien, waren da auch Zeiten tiefer Verzweiflung, Angst und vor allem von Getriebensein auf der einen und Mich-nicht-mehr-Bewegen-wollen auf der anderen Seite. Und: Es schien immer wieder etwas zu fehlen. So führte mich die Sehnsucht nach Stille und innerem Frieden nach Plum Village, ein buddhistisches Kloster in Frankreich, wo ich für ein Jahr Thich Nhat Hanh und die buddhistische Praxis der Achtsamkeit kennen lernte. Ich habe dort auch als Gästemanagerin gearbeitet und Gruppen betreut. Es war eine wunderschöne Zeit. Aber irgendwie schien trotzdem weiterhin etwas zu fehlen. Das Gefühl von Getrennt- und Alleinsein blieb. 

Mutter Theresa....

Also zog ich weiter in die Türkei (Antakya) in eine Begegnungstätte für interreligiösen Dialog. Eine Nonne hatte mich dorthin eingeladen. Ich glaube, ich hegte die Illusion, dass wenn ich mich ganz dem Ideal der Nächstenliebe hingäbe und dazu beitragen könnte, dass die Welt besser würde, dann wäre ich glücklich und erfüllt. Aber auch diese Vorstellung wurde enttäuscht. Ich entdeckte, dass mein "Mutter-Theresa-Ideal" eben auch nur eine Vorstellung vom Paradies ist, nicht das Paradies selbst. Und so ging meine Suche weiter. 

Ausbildungen in Humanistischer Psychotherapie und NLP

Ich kehrte nach Deutschland zurück und absolvierte Ausbildungen in Humanistischer Psychotherapie, Gestalt-Therapie und NLP, in der ich verlernte, ständig etwas vorzutäuschen, was nicht da war. Da war allerdings (scheinbar) noch immer ein "Ich", das meinte, es tat das alles, "es" sei so ehrlich und authentisch. Ich gab nun auch Einzelsitzungen, Tantra- und Selbsterfahrungsgruppen und wähnte mich schon sehr weit in "meiner" Entwicklung :-). Auch das war aufregend und interessant, aber weiterhin schien etwas zu fehlen und nichts, was ich dagegen unternahm, half dauerhaft dagegen. 

Satsang und Vanessa

Auf meiner Suche stieß ich dann auf Satsang mit Vanessa. Ich verstand zwar nicht, was im Satsang geschah (manchmal dachte ich, ich würde es verstehen, aber das fiel dann auch wieder zusammen), aber ich liebte das Zusammensein mit Vanessa, die menschliche Wärme und die Wahrhaftigkeit, die ich dort wahrnahm. Es entstand eine tiefe Freundschaft, die weit über die üblichen Besuche im Satsang hinausging. Ich traf sie auch öfters privat und half ihr bei verschiedenen praktischen Dingen. 

Ein erstes Sehen

Im Oktober 2004 "geschah" ein erstes Sehen. Es wurde zum ersten Mal klar gesehen, dass es nur DAS gibt. Die Trennung war aufgehoben, Gabriele plötzlich verschwunden. Ich würde dieses Sehen als "weiblich" bezeichnen. Die Liebe erblickte die Liebe und verliebte sich in sich selbst. Eine enorme Freude war die Folge. 

Tony Parsons und Klares Sehen

Allerdings versuchte der Verstand nur wenig später das scheinbare Geschehen als Eigenleistung zu vereinnahmen. Das Sehen war nicht wirklich klar gewesen und so hatte der Ich-Gedanke, d. h. der Glaube an eine Person, die das Leben managen muss weiterhin Kraft. Und mit dem Glauben an diese Gedanken kamen auch immense Ängste hoch und ich wunderte mich, dass all das wirklich Erwachen sein sollte. Gleichzeitig musste ich mir eingestehen, dass da eine Art Sehen und tiefes Verliebtsein in alles war. 

Ein halbes Jahr später schob mir Vanessa ein Buch von Tony Parsons hin: "Das ist es." Ich las vor allem einen Satz: "Da ist niemand, der eine Wahl hat." Plötzlich war es, wie wenn alles - was bisher unklar erschien - an seinen Platz fiel. Ich habe bei Gangaji und vielen anderen "Lehrern" so oft gelesen, dass es die Wahl gäbe, worauf ich meine Aufmerksamkeit richte. Der Glaube an diese - wenn auch beschränkte Wahlmöglichkeit - hatte immer wieder Spannung erzeugt. Dieses zweite Sehen war klar. Man könnte auch sagen, es kam der "männliche" Aspekt hinzu: das Sehen, dass da niemand ist - das Unpersönliche. 

Veränderungen?

Das Erwachen hat äußerlich nicht viel verändert außer vielleicht beruflich: Ich gebe heute keine Therapie und auch kein NLP mehr, obwohl ich darin ausgebildet wurde. Irgendwann ging das nicht mehr - zumindestens bisher. Ich kann niemanden mehr sehen, der geändert werden könnte oder der sich ändern sollte. Da ist niemand, dem etwas fehlt oder der unvollkommen ist. Und so verlor sich das Interesse daran, Menschen zu ändern, zu therapieren, wieder funktionsfähig oder glücklich zu machen. 

Was blieb ist die Freude daran, klares Sehen zu teilen, Missverständnisse zu klären und mir scheinbar anderen anzusehen, was gerade abläuft. 

Ansonsten mache ich, was ich immer gerne getan habe: Schreiben, Lesen, Faulenzen, Schlafen, Fernsehen (vor allem Krimis), Putzen, Kochen, gut essen, Tee trinken, Spazieren gehen, Schwimmen, Fahrradfahren, Kuscheln, mit "meinem" Schatz etwas unternehmen, Zusammenhänge im menschlichen Bereich anschauen, alleine sein. Mir scheint, ich tue heute alles, was ich bisher auch getan habe. Manche Neurosen haben sich ein wenig verflacht, aber ich würde nicht wagen zu sagen, sie kommen nie wieder. Das kann ich nicht wissen oder versprechen.  

In der Freiheit kann alles erscheinen

Gedanken wie "Ich muss dies" und "Ich muss das" haben weniger Chancen, Zuwendung zu bekommen. Sie sind einfach nicht mehr glaubhaft. Viele Gefühle, die ich von früher kenne, tauchen weiterhin auf: Angst, Liebe, Ärger, Freude, Distanz, tiefe Zufriedenheit.... Aber es wird niemand mehr gesehen, der für sie verantwortlich wären und so sind sie herzlich willkommen. Hier ist niemand, der die Kontrolle hat und alles, was erscheint, ist einfach willkommen. Ich bin vollkommene Akzeptanz - genau wie du. und - genau wie du - weiß ich nie, was kommt. Das ist eine der einschneidensten Veränderung: Ich kann nichts mehr versprechen, da ich hier niemanden sehe, der das könnte und da in der Freiheit alles erscheinen kann und darf.

In Liebe, Gabriele

 

TEXTE

http://www.coaching-gabrielerudolph.gmxhome.de/seite21.html

Ich freue mich übrigens über Verbesserungs- oder Themenvorschläge zu den Texten. Hier ist einfach Schreiben, was so kommt und da hier manchmal etwas übersehen wird, empfinde ich es als eine echte Bereicherung, wenn Ihr mir mitteilt, ob Euch etwas darin aufstößt oder ein Thema scheinbar fehlt. 


Neu überarbeitet: Was ist Erwachen eigentlich?


Neu: Was ist Nichtdualität?


Neu: Die Richtung der Aufmerksamkeit


Neu: Über Ziele, oder: Es gibt nicht mehr als DAS, was gerade ist


Neu: Religion, Spiritualität und der Tod, oder:
Alle wollen in den Himmel, aber keiner will sterben


Neu:Hunger, Gier und Habenwollen, oder: Die Suche nach Erfüllung


Neu: Perfektionismus und Moral, oder: DIES ist alles, was es gibt


 Neu: Langeweile, Einsamkeit und Alleinsein, oder: Sein ohne Sinn und Zweck


Neu: Kampf, Trotz und Rebellion, oder: Der Ruf nach Hause


Neu: Für mich, für dich und dir zuliebe, oder: Übers Geben und Nehmen


Neu: Machen, Müssen und Kontrolle, oder: 
Die Angst vor DEM, was ganz nahe liegt


Neu: Über die direkte Wahrnehmung


Neu: Übers Essen und Übergewicht, oder: 
Jeder Körper ist genau so, wie er ist, 
ein Ausdruck des Göttlichen


Warum, Weil und Um zu, oder:
Es gibt weder Bedeutung noch Ziel


Authentizität und Natürlichkeit, oder: Es gibt nur einen Willen


  Arbeit, Besitz und Geld


  Warten auf Gott, oder: 
Ganz nahe bei dem bleiben, was wirklich ist


Sexualität


  Angst


  Sich das Leben versüßen, oder: 
Auf der Suche nach Wohlbefinden


  Konflikte, Streit und Unverschämtheiten, oder: 
Lass dich nicht täuschen


Verantwortung, Schuld und Kontrolle, oder: 
Da ist niemand, der eine Wahl hat


Größen- und Schuldwahn, oder: 
Da ist niemand, der die Kontrolle hat


Die Liebesbeziehung, oder:
Es geht immer um DAS, was du wirklich bist


 Die Stille, oder: Du bist DAS, was du suchst



"QuantenNLP" im Wörterbuch des NLP



Niemand, der verloren gehen kann



Krise als Einladung



Die 12 Hinweise auf die Wirklichkeit



Es gibt weder Zeit noch Raum - Es gibt nur DAS



Entscheidungen treffen, oder: Da ist niemand, der eine Wahl hat



Die fehlende Motivation, oder: ich sollte, ich müsste...



Sexualität



Einfach sein, oder: Was ist Satsang?


Wie entsteht eine Depression?


Erwartungen, oder: Ich bin die Enttäuschung selbst


Krankheit - Ein Ruf nach Hause


28.6.07 17:46

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